Was wäre, wenn der Wald nicht nur geschützt werden dürfte, sondern eigene Rechte besäße – ähnlich wie eine juristische Person? Diese Idee klingt zunächst ungewohnt, gewinnt international aber zunehmend an Bedeutung. In Neuseeland, Ecuador und Kolumbien haben Flüsse und Ökosysteme bereits Rechtspersönlichkeit erlangt. In Deutschland arbeitet das Netzwerk Rechte der Natur e.V. an einer Initiative zur Reform des Grundgesetzes.
Das Netzwerk Bergsträßer Wald lädt gemeinsam mit dem Netzwerk Rechte der Natur zu einem öffentlichen Zoom-Gespräch ein:
Wie können wir unseren Wäldern zu Eigenrechten verhelfen?
Dienstag, 26. Mai 2026 | 20:00 Uhr | Online (Zoom)
Christine Ax, Mitgründerin und Vorständin des Netzwerks Rechte der Natur, gibt Einblicke in die Idee der Eigenrechte der Natur und die laufende Grundgesetzinitiative. Themen des Abends:
- Ziele und Ansatz des Netzwerks Rechte der Natur
- Internationale Entwicklungen: Wo haben Ökosysteme bereits Eigenrechte?
- Was würde es konkret bedeuten, wenn Wälder eigene Rechte hätten?
- Austausch und Fragen
Beginn: 20:00 Uhr | Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zoom-Link: Zur Veranstaltung
Weitere Informationen: rechte-der-natur.de
