Wie gut sind „geschützte“ Wälder tatsächlich geschützt?

Wälder brauchen Schutz statt Sägen - Interview mit Sandra Hieke und Gesche Jürgens von Greepeace

Wie gut sind die deutschen Wälder in Fauna-Flora-Habitat-(FFH-)Gebieten tatsächlich geschützt?

Gemeindewald Nußloch als Beispiel

Gesche Jürgens, Waldexpertin von Greenpeace, war Anfang des Jahres zu Besuch im Nußlocher Gemeindewald, der zu großen Teilen zum FFH-Gebiet „Steinachtal und kleiner Odenwald“ gehört.

In einem kurzen Interview erläutert sie auch am Beispiel unseres Waldes, dass dem besonderen Schutzstatus nicht ausreichend Rechnung getragen wird.

Wälder brauchen Schutz statt Sägen

Interview mit Sandra Hieke und Gesche Jürgens

Unseren Wäldern geht es schlecht. Selbst in Schutzgebieten werden massiv Bäume gefällt. Sie brauchen besseren Schutz – auch aus rechtlicher Sicht. Zwei Wald-Expertinnen von Greenpeace erklären warum. 

In ihrer Wahrnehmung stehen viele forstliche Maßnahmen, die sie während ihres Besuchs beobachten konnte, im Widerspruch zum für dieses FFH-Gebiet ausgewiesenen Ziel, Buchenwälder zu erhalten.

Baumstumpf eines Baumes mit Höhlen- und Habitatmerkmalen abseits der öffentliche Wege, der im Herbst 2021 im Nußlocher Gemeindewald gefällt wurde. Links im Bild: Gesche Jürgens von Greenpeace.

Rechtsgutachten vorgelegt

Nachdem die Forest Rescue Unit von Greenpeace Anfang des Jahress mehrere FFH-Schutzgebiete besucht hatte, wurde im Nachgang durch Greenpeace ein Rechtsgutachten beauftragt.

Die rechtlichze Analyse befasst sich mit forstlichen Maßnahmen in Natura 2000-Gebieten.

Am Beispiel des „Hainichs“ in Thüringen, der „Rheinniederung Speyer-Ludwigshafen“ in
Rheinland-Pfalz sowie des „Steinachtals und Kleinen Odenwalds“ in Baden-Württemberg wurde das Rechtsgutachten von Rechtsanwältin Dr. Cornelia Ziehm erstellt.

Die für Nußloch relevanten Einschätzungen decken sich großteils mit den von uns vorgebrachten Befürchtungen und Sorgen.

Rechtliche Analyse im Auftrag von Greenpeace

Rechtliche Analyse forstlicher Maßnahmen in Natura 2000-Gebieten.

Am Beispiel des „Hainichs“ in Thüringen, der „Rheinniederung Speyer-Ludwigshafen“ in
Rheinland-Pfalz sowie des „Steinachtals und Kleinen Odenwalds“ in Baden-Württemberg.

Eine rechtliche Analyse im Auftrag von Greenpeace
Veröffentlichung: Juli 2022

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